Konradfels
Aktualisiert: 15.10.2011
Akt. Datum: 19.05.2012
9.30 – 12.30 Uhr ab Wanderparkplatz bei Hochwang

Weitere link Bilder von der Führung
Text : Dr. Wolfgang Roser
Fotos und Internetbearbeitung: Jochen Kresse
Bericht zur Führung am 17. April 2011
Kesselfinkenloch – Konradfels – Ludwigsgrube – Heerstraße
Konradfels
Konradfels mit Blick auf Lenningen

Bei optimalen Wetterbedingungen hatten sich 90 Naturfreunde eingefunden.

Vor Ort wurde eine kurze Einführung in die Entstehungsgeschichte der Siedlung Hochwang und der Hochwanger Steige gegeben.
Dann wanderten unter der Leitung von Prof. Jürgen Mauch und Dr. Roland Krämer zwei Gruppen am steilen Albtrauf entlang zunächst zum Kesselfinkenloch, einer zum Hang hin geöffneten Einsturzdoline.

Weiter ging es vorbei an bizarren Felsnadeln – einstigen Schwammriffen des Jurameeres.

Höhepunkt des Traufgangs war der Konradfels, ein von der Erosion freigestellter Vulkanschlot und eines der hervorragenden Zeugnisse des Schwäbischen Vulkans.
Fritz Rosenberger demonstrierte hier mit anschaulichen Experimenten, wie das Vulkangestein Kompassnadeln ablenkt.
Ursache dafür ist das im Vulkanmaterial enthaltene Mineral Magnetit.

Wieder zurück auf der Hochfläche erläuterte Wolfgang Roser die Laubbäume als Frühblüher, mehr noch als Erfolgsmodelle der Pflanzenevolution.

Die dreistündige Wanderung ging weiter zur Doline Ludwigsgrube, vorbei an Karstwannen in den Wiesen und über die Heerstraße als Spur des keltischen Oppidums Heidengraben und zurück durch den frisch belaubten Buchenwald.